Auch der Gang ins Fitnessstudio oder auf die Laufbahn kann zur Sucht werden. Wer ohne Wettkampfambitionen dauerhaft täglich mehr als eine Stunde trainiert, sollte zumindest darüber nachdenken, ob sein Training noch gesund ist. Psychologen und Mediziner streiten über die Auslöser von Sportsucht und haben mehrere Faktoren in Verdacht: Süchtig machten die Glückshormone (Endorphine), die der Körper bei hoher Beanspruchung ausschütte. Es sei eine Realitätsflucht, die Alltagsprobleme verschwinden lasse. Sportsüchtig seien überdurchschnittlich viele unsicher Menschen, die nach Selbstbestätigung hungern. Vielfach ist die Sportsucht auch kombiniert mit Essstörungen
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